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DVZO-News

Abwechslungsreiche Juli Fahrsonntage

Die Fahrsaison 2012 gehört bereits zur Hälfte der Vergangenheit an. Die beiden Sonntage im Juli zeichneten sich aus durch einen störungsfreien Ablauf und sehr (!) launisches Wetter. Am 15. Juli öffnete der Himmel pünktlich mit Einfahrt des Zuges von Neuthal her die Schleusen - solche Momente zeigen, dass ein Dach über den Geleisen keine schlechte Sache wäre. Wenn alles nach Plan läuft, können Passagiere ab der Saison 2014 auch beim grössten Wolkenbruch trockenen Hauptes auf dem Perron flanieren.


Wasserlachen und Sonnenschein: Launiges Wetter an beiden Juli-Fahrsonntagen © Hugo Wenger

Der 4. im Bunde

Am 5. Fahrsonntag in der Saison 2012 schloss Christian Schlatter als vierter DVZO-Heizerstift seine Ausbildung mit der praktischen Prüfung ab.


Christian Schlatter, nach seiner erfolgreich bestandenen Heizerprüfung am 01. Juli,
Lukas Trüb, Lokführer, Jürg Hauswirth, Prüfungsexperte © Hugo Wenger

Am 6. Fahrsonntag fuhr Christian Schlatter den ersten Einsatz als frisch geprüfter Heizer:
«Es ist insofern schon etwas anderes als bisher, jedoch - im Vergleich zur Auto-Fahrprüfung - ist man ja doch nicht ganz alleine auf dem Führerstand. Der erfahrene Lokführer Wädi Schmid stand mir während meiner ersten Fahrt als Heizer beratend zur Seite. Wenn man nur zu zweit ist, fällt natürlich spürbar mehr Arbeit an, als wenn noch ein Dritter da ist, der auch noch den einen oder anderen Handgriff erledigen kann.»

Wie kam Christian dazu, die Heizerausbildung (VTE Kategorie Bi) zu absolvieren?
«Meine Motivation dafür geht mindestens sechs Jahre zurück. Ich hatte mitbekommen, dass eine Möglichkeit besteht eine solche Ausbildung zu machen. Meine Affinität zur Eisenbahn besteht, seit ich denken kann. Als Student der Bauingenieurwissenschaften an der ETH Zürich engagierte ich mich stark für die Schulungsanlage, die in den Kellerräumen der ETH Hönggerberg steht. Von dort war der Schritt zur "richtigen" Eisenbahn im Massstab 1:1 nur noch eine logische Folge.
Der grössten Anteil an der Motivation, die rund dreijährige Ausbildung anzupacken, war auf jeden Fall die Tatsache auf dem Führerstand aktiv sein zu können. Die Möglichkeit, als Ingenieur einen vertieften Einblick in den Bahnbetrieb zu erhalten, trat während meiner Ausbildungszeit immer stärker in den Vordergrund.
Zusammenfassend stelle ich fest, dass ich als Heizer beim DVZO ein zeitlich aufwändiges und anspruchsvolles Hobby ausübe, welches oft unterschätzt wird.
Die Möglichkeit, beim DVZO eine BAV-konforme Ausbildung zu absolvieren ist einmalig. Ich rechne dies dem DVZO sehr hoch an.»

Barrierenposten 98a im Neuthal

Gemäss Chronik des Ressorts Barrierendienst war der 01. Juli sein zweitstärkst verregneter Grillplausch nach 2003. Hoffentlich zeigt sich das Wetter im nächsten Jahr wieder von seiner freundlichere Seite.

Am 17. Juli bestand Fredi Eichmann nach kurzer “Auffrischung” und Ortsinstruktion (er war seinerzeit noch Ablöser in den verschiedenen Barrierenposten zwischen Winterthur und Hettlingen) die Prüfung zum Barrierenwärter Neuthal. Wir gratulieren herzlich!

15.7.2012 15:22 [ Webadministration]

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