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19.05.13: Ausfall des 1. Zugpaars
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Markante Ereignisse in der Geschichte der Eisenbahn

Schon vor Christi Geburt versuchten Gelehrte, die Kraft des Dampfes auszunützen. Sie hatten keinen Erfolg.


1775

Erst um das Jahr 1775 gelang es James Watt, eine Dampfmaschine zu bauen, bei welcher der Dampf- druck die Kolben antrieb. Resultat: mehr Kraft und grössere Geschwindigkeit.

1804

Richard Trevithick baute die erste Dampflokomotive, welche auf Schienen lief. Am 21. Februar 1804 zog diese 10 Tonnen Eisen und 70 Menschen in 15 Wagen mit eienr Geschwindigkeit von 6 bis 26 Kilo- metern pro Stunde über eine 15 Kilometer lange Strecke,

1825

Der als Sohn eines Heizers geborene George Stephenson baute verschiedene Lokomotiven und Bahnstrecken, so auch die 1825 eröffnete Verbindung Stockton-Darlington. Der erste öffentliche Dampfzug der Welt, gezogen von der «Locomotion» führte in 35 Wagen 600 Menschen sowie Getreide und Kohle mit sich.


1829

Auch die Bauarbeiten an der Strecke Liverpool-Manchester leitete Stephenson. Um gute Lokomotiven zu bekommen, schrieb man einen Wetbewerb aus:

«Sieger wird diejenige Maschine, welche ein andert- halb Meilen langes ebenes Gleisstück zwanzigmal ohne jede Störung mit 20 Tonnen Last und 16 km/h Geschwindigkeit durchfahren kann und nicht mehr als 550 Pfund kostet,»

Im Oktober 1829 gewann Stephensons «Rocket» (Rakete) diesen Wettbewerb am Rainhill.


1830

Die dampfbetriebene Eisenbahn hatte Gegener. Diese Leute verstanden das Neue nicht und bekämpften es. Ausserdem glaubten die Gegner, die schnelle Fortbe-wegung erzeuge bei den Reisenden eine Gehirner-krankung, das Delirium furiosum.


1844 

Am 15. Juni 1844 fuhr der erste Zug auf Schweizer- boden von Strassburg (Frankreich) bis vor die Stadt Basel und, nachdem man eine Lücke in die Stadt- mauer gebrochen hatte, im Dezember 1845 in den neuen Bahnhof in der Stadt. Jeden Abend wurde die Lücke in der Stadtmauer mit einem Tor geschlossen.

 
1846

Im März 1846 wurde die «Schweizerische Nordbahn» gegründet, und schon im April begannen die Bauarbeiten an der Strecke Zürich-Baden.


1847 

Die «Spanisch-Brötli-Bahn» nimmt am 7. August 1847 zwischen Zürich und Baden den Betrieb auf. Sie ist damit die einzige Bahnstrecke in der damaligen Eidgenossenschaft.

1879 

Die Erfolgsfahrt der Eisenbahn war nicht aufzuhalten: An der Gewrbeausstellung in Berlin 1879 begann das Zeitalter der elektrisch angetriebenen Züge. Eine von Werner Siemens erbaute Lokomotive zog drei Wägelchen mit je sechs Personen über eine 300 Meter messende Rundbahn.

 
 1882 

Der Gotthard-Eisenbahntunnel wurde durch die Genfer Firma "Entreprise du Grand Tunnel du Goth- ard" von Louis Favre in knapp 10jähriger Bauzeit gebaut. Vom 22. bis zum 25. Mai 1882 wurde mit über 600 Gästen aus ganz Europa die Einweihung des 15 Kilometer langen Gotthardtunnels gefeiert und am
1. Juni 1882 nahm die Gotthardbahn den durchgehen- den Verkehr zwischen Immensee und Chiasso auf. Sowohl Louis Favre wie auch Alfred Escher, Förderer des Gotthardtunnels, waren bei der Er- öffnung nicht dabei. Favre verstarb kurz vor dem Durchstich im Alter von 53 Jahren und Escher blieb dem Anlass fern, weil er für das finanzielle Debakel des Tunnelbaus verantwortlich war.

 
1902

«Die Schweizerbahnen dem Schweizervolk». Verschiedene Gründe liessen die Forderung aufkommen, der Bund solle die wichtigsten Bahnlinien übernehmen. Ein grund war zum Beispiel, dass ausländische Banken den Bahnen Geld geliehen hatten und deshalb mitbestimmen konnten. Das wollte man ändern.

Am 20. Februar 1898 wurde vom Schweizervolk mit 386'634 Ja gegen 182'718 Nein (Stimmbeteiligung 78%) ein Gesetz über den Rückkauf der Bahnen angenommen. Die Schweizerischen Bundes-bahnen sind am 1. januar 1902 Wirklichkeit geworden.

 
 
  


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