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Niemand blieb im Regen stehen
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Bahnersatz-Oldtimerbus für das 1. Zugpaar
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19.05.13: Ausfall des 1. Zugpaars
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Aufstieg und Fall der Uerikon-Bauma-Bahn

1899

Am 5. Juni, rund 2 Monate nach dem Tod von Guyer-Zeller, ist es soweit, dass mit dem Streckenbau zwischen Bäretswil und Bauma begonnen werden kann. Zwischen Uerikon und Hinwil werden am 11. Juli die Arbeiten aufgenommen.


1901

Die fertiggestellte Strecke Uerikon - Bauma wird im Mai 1901 vom Eidgenössischen Eisenbahndepartement voruntersucht. Die anschliessenden Belastungsproben der Brücken ergeben ebenfalls keine negativen Ergebnisse, so dass der Bundesrat die Eröffnung des Betriebs auf den 1. Juni bewilligt.

Einweihung der UeBB
Am 30. Mai 1901 findet die offizielle Einweihung statt. Nach der Fahrt von Uerikon nach Hinwil begeben sich die 300 geladenen Gäste zum Festbankett ins Hotel Bachtel.
Am folgenden Tag nimmt die Bahn mit 5 Zugspaaren pro Tag den fahrplanmässigen Betrieb auf .

Bis zum Jahresende werden 2'135 Züge geführt. Allerdings bleiben die Erträge aus Personen- und Güterverkehr unter den Erwartungen.


1905

Das erste Jahr seit der Inbetriebnahme der Bahn, welches mit einem kleinen Gewinn abschliesst. Trotzdem hat sich mittlerweile bereits ein Passivsaldo von über Fr. 300'000.- angesammelt.
Die Studien zur Verbilligung des Betriebes, die bereits 1903 begonnen wurden, führen zu keinen konkreten Massnahmen.


1914

Zu Beginn des 1. Weltkrieges wird der Bahnbetrieb drastisch reduziert - im August sind die noch ver- kehrenden Züge mit durchschnittlich 3 (!) Personen besetzt.


1918

Dieses Jahr bringt den schlimmsten Verkehrsrück- gang in der Geschichte der Bahn. Wegen Kohlen- mangel muss der Fahrplan ab März nochmals reduziert werden. Während des Winters verkehren an Sonntagen keine Züge mehr. Gleichzeitig verschlechtert sich die finanzielle Lage rapid.


1924

Das Motto lautet nach wie vor "Sparen"! In diesem Jahr kann wieder einmal ein bescheidener Gewinn von Fr. 235.- verzeichnet werden.


1932

Obwohl die Fahrleistungen nach und nach gesteigert werden, ist 1932 wieder ein grösserer Verlust zu beklagen. Durch die Konkurrenz auf der Strasse stagniert der Güterverkehr.
Durch spezielle Wintersport-Prospekte will man vermehrt Fahrgäste gewinnen. Dank guten Schneeverhältnissen fahren ab 1933 auch regelmässig Extrazüge von Zürich nach Bäretswil.


1939

Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges tritt für die Bahn eine Wende zum  Besseren ein. Transporte mit dem Auto sind kaum mehr möglich - daraus resultiert bei der  Bahn ein spürbar grösseres Verkehrsaufkom- men.


1940

Ein vom Kanton in Auftrag gegebenes Gutachten über die zürcherischen  Nebenbahnen stellt der UeBB kein gutes Zeugnis aus: veraltet, unrentabel, bescheidenes  Verkehrsvolumen.
Die Bahn soll durch einen Automobilbetrieb ersetzt werden.


1946

Nach hart geführtem Abstimmungskampf entscheiden sich im Mai die  Zürcher Stimmbürger zur Annahme der Kreditvorlage für die Reorganisation der  Nebenbahnen. Als Folge daraus wird mit der Elektrifikation der Strecke Hinwil - Bauma  begonnen.


1947

Im Oktober wird auf dem elektrifizierten Teilstück der Betrieb durch die  SBB aufgenommen. Von diesem Zeitpunkt an verkehren die UeBB-Züge nur noch zwischen  Uerikon und Hinwil.


1948

Mitte Jahr beschliesst die Generalversammlung der UeBB, die Gesellschaft  zu liquidieren. Das Roll- material wird verkauft, die Stationsgebäude in Hombrechtikon,  Wolfhausen und Dürnten an die 1946 gegründeten Verkehrsbetriebe des Zürcher Oberlandes  VZO abgetreten. Die Geleise zwischen Uerikon - Hombrechtikon und Dürnten - Hinwil werden  entfernt und zu Fr. 10.- pro Meter verkauft.

Die stillgelegten Streckenteile werden nun von Alfa Romeo Autobussen des VZO bedient.






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