1899 | |
Am 5. Juni, rund 2 Monate nach dem Tod von Guyer-Zeller, ist es soweit, dass mit dem Streckenbau zwischen Bäretswil und Bauma begonnen werden kann. Zwischen Uerikon und Hinwil werden am 11. Juli die Arbeiten aufgenommen. | |
| 1901 | |
Die fertiggestellte Strecke Uerikon - Bauma wird im Mai 1901 vom Eidgenössischen Eisenbahndepartement voruntersucht. Die anschliessenden Belastungsproben der Brücken ergeben ebenfalls keine negativen Ergebnisse, so dass der Bundesrat die Eröffnung des Betriebs auf den 1. Juni bewilligt. | |
Einweihung der UeBB | |
| 1905 | |
| Das erste Jahr seit der Inbetriebnahme der Bahn, welches mit einem kleinen Gewinn abschliesst. Trotzdem hat sich mittlerweile bereits ein Passivsaldo von über Fr. 300'000.- angesammelt. | |
| 1914 | |
| Zu Beginn des 1. Weltkrieges wird der Bahnbetrieb drastisch reduziert - im August sind die noch ver- kehrenden Züge mit durchschnittlich 3 (!) Personen besetzt. | |
| 1918 | |
| Dieses Jahr bringt den schlimmsten Verkehrsrück- gang in der Geschichte der Bahn. Wegen Kohlen- mangel muss der Fahrplan ab März nochmals reduziert werden. Während des Winters verkehren an Sonntagen keine Züge mehr. Gleichzeitig verschlechtert sich die finanzielle Lage rapid. | |
| 1924 | |
| Das Motto lautet nach wie vor "Sparen"! In diesem Jahr kann wieder einmal ein bescheidener Gewinn von Fr. 235.- verzeichnet werden. | |
| 1932 | |
| Obwohl die Fahrleistungen nach und nach gesteigert werden, ist 1932 wieder ein grösserer Verlust zu beklagen. Durch die Konkurrenz auf der Strasse stagniert der Güterverkehr. | |
| 1939 | |
| Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges tritt für die Bahn eine Wende zum Besseren ein. Transporte mit dem Auto sind kaum mehr möglich - daraus resultiert bei der Bahn ein spürbar grösseres Verkehrsaufkom- men. | |
| 1940 | |
| Ein vom Kanton in Auftrag gegebenes Gutachten über die zürcherischen Nebenbahnen stellt der UeBB kein gutes Zeugnis aus: veraltet, unrentabel, bescheidenes Verkehrsvolumen. | |
| 1946 | |
| Nach hart geführtem Abstimmungskampf entscheiden sich im Mai die Zürcher Stimmbürger zur Annahme der Kreditvorlage für die Reorganisation der Nebenbahnen. Als Folge daraus wird mit der Elektrifikation der Strecke Hinwil - Bauma begonnen. | |
| 1947 | |
| Im Oktober wird auf dem elektrifizierten Teilstück der Betrieb durch die SBB aufgenommen. Von diesem Zeitpunkt an verkehren die UeBB-Züge nur noch zwischen Uerikon und Hinwil. | |
| 1948 | |
| Mitte Jahr beschliesst die Generalversammlung der UeBB, die Gesellschaft zu liquidieren. Das Roll- material wird verkauft, die Stationsgebäude in Hombrechtikon, Wolfhausen und Dürnten an die 1946 gegründeten Verkehrsbetriebe des Zürcher Oberlandes VZO abgetreten. Die Geleise zwischen Uerikon - Hombrechtikon und Dürnten - Hinwil werden entfernt und zu Fr. 10.- pro Meter verkauft. Die stillgelegten Streckenteile werden nun von Alfa Romeo Autobussen des VZO bedient. | |
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