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Der Bahnpionier Adolf Guyer-Zeller 1839-1899, «Vater» der Uerikon-Bauma-Bahn und der Jungfraubahn

1839

Adolf Guyer wird als drittes und jüngstes Kind am 1. Mai 1839 in Neuthal (Gemeinde Bäretswil) geboren, wo sein Vater, Johann Rudolf Guyer, eine Baumwoll-spinnerei betreibt. Nach Schulen in Zürich und Genf begibt sich Adolf Guyer nach Paris, später nach England, Nordamerika, Kuba und in den Nahen Osten.

Als einziger Sohn ist er von Anfang an dazu bestimmt, die Geschäfte des Vaters einmal zu übernehmen. Diese Tätigkeit sagt ihm aber immer weniger zu.


1860

Der Zeitpunkt, von dem an sich Adolf Guyer für die Eisenbahnbestrebungen im Zürcher Oberland konkret einsetzt, lässt sich nicht mehr im Detail eruieren. Ideen muss er schon früh gehabt haben, wie man Tagebucheinträgen der Jahre 1860 - 62 entnehmen kann.
Spezielles Interesse hat er natürlich am Bau der Uerikon-Bauma-Bahn, da ihr Trassee direkt an seiner Fabrik im Neutal vorbeiführen würde.


1868

Im Jahr 1868 verheiratet sich Adolf Guyer mit Anna Wilhelmina Zeller, die aus einer angesehenen Zürcher Industriellenfamilie stammt.


1895

Nach jahrelangen Bemühungen und Kämpfen, insbesondere bei der Nordostbahngesellschaft (NOB), gelingt es erst 1895, die Konzession für die Uerikon-Bauma-Bahn zu erhalten.


1898

Zusammen mit Alfred Escher zählt Guyer-Zeller zu den grossen Förderern des Eisenbahnbaus in der Schweiz.
Etwas mehr als ein halbes Jahr vor seinem Tod erlebt er am 19. September 1898 noch die Eröffnung der ersten Sektion der Jungfraubahn von der Kleinen Scheidegg bis Eigergletscher.

1899

Adolf Guyer-Zeller stirbt am 3. April 1899 im Alter von 60 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung und wird auf dem Friedhof in Bauma in einem Familiengrab beigesetzt.






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